THE BEAT!radicals präsentieren ihr erstes Live-Album

Von am 28. April 2020

Combo um Frontmann Peter Seel weltweit unterwegs

THE BEAT!radicals – Seit 15 Jahren ist die Combo um Frontmann Peter Seel weltweit unterwegs

„YAAA YOOO YUUU YEAH!“ Wie ein Urschrei des Beat klingt der Titel des ersten Live-Albums der Westerwälder Band THE BEAT!radicals. Seit 15 Jahren ist die Combo um Frontmann Peter Seel weltweit unterwegs, schaffte es von zahllosen Clubs und Stadtfesten im ganzen Bundesgebiet bis in die USA und zur Supportband von Silbermond, Manfred Mann‘s Earthband, Suzi Quatro oder Die Happy. Ihre erste CD „Rock’n‘Raw“ verkaufen die vier „BeatPropheten“ seit fast zehn Jahren, doch einen Silberling, der die von Fans und Medien immer wieder gelobten mitreißenden Livequalitäten hörbar macht, den gab es noch nicht! Jetzt aber ist die CD da – und präsentiert das Credo der „radicals“ ebenso rockend und rollend wie vielseitig: „The Beat Goes On!“ Eine radikale Geschichte des Beat von Elvis bis Green Day – eine Zeitreise durch fünf Jahrzehnte, die beweist, dass der Beat nicht nur bei den Beatles, Kinks und Who zu finden ist, sondern auch bei T. Rex, Michael Jackson, Lenny Kravitz, U2 und anderen.

16 Titel – vier Ausnahme-Musiker: Präzise trommelt Tino Moskopp die groovenden Drums durch jedes Jahrzehnt, vom überschäumenden Rhythmus eines Keith Moon von The Who bis zum coolen Beat von heute. Wie im Bilderbuch passt der makellose Bass von Mario Levin-Schröder dazu, der Takt für Takt ebenso perfekt wie originell ist. Glänzend und mitreißend auch die Leadgitarre von Chris Schmitt, und Frontmann Peter Seel an der Rhythmusgitarre zerreißt sich die Stimmbänder – wie hieß es doch schon 2009 in einem Pressebericht? „Er gibt immer alles – als gäbe es kein Morgen. Eine so gute Liveband sieht man selten.“ Dem Album ist in nahezu jeder Minute die Liveatmosphäre einer schweißtreibenden Show anzumerken, die das Publikum zum Mitsingen animiert. Sie zeigt ein seit 15 Jahren perfekt eingespieltes Beat-Team. 85 Minuten als Ausschnitt einer sonst dreistündigen Beat-Zeitreise: Fünf Jahrzehnte und ein Konzept, das beweist: Der Beat lebt! Hier bekommt Elvis eine Frischzellenkur. Die Stones sind wieder jung. Sogar Michael Jackson und Green Day haben den Beat.
Dass die Songs, ganz gleich wie alt sie sind, so taufrisch rüberkommen, mag an den teils originellen Arrangements der Band liegen. So fuhren die Amerikaner, als THE BEAT!radicals dort spielten, ziemlich auf „Bebop A Lula“ ab. Trotz des krachenden Sounds, den die Band sonst oft liefert, sind es auch oft diese Feinheiten, die bei den Hörern von „YAAA YOOO YUUU YEAH!“ Begeisterung hinterlassen. Gerade auf dem Live-Album kommt der vierstimmige Gesang bei „Free Falling“ von Tom Petty oder „Surfin’ USA“ von den Beach Boys voll zur Geltung.

Ein besonderer Gag auf der CD: Eigentlich erzählen die vier BEATPropheten ihre Geschichte des BEAT in chronologischer Reihenfolge, also von den späten 50ern (Elvis, Chuck Berry) bis heute (Hives, Green Day). Auf ihrem neuen Album schütteln sie die Songs aber durcheinander – und fangen zum Beispiel mit einem kraftvollen „Walk, Idiot, Walk“ von The Hives an, um dann augenzwinkernd zu den Beach Boys überzugehen. Zugleich aber sind die Titel auf der Außenhülle so nummeriert, dass man sie wieder zusammenstellen kann, wie sie seit Jahren live auf den Bühnen der Republik zu hören waren.

Die Songliste:
THE HIVES: Walk, Idiot, Walk (mit witzigem Nasenflöten-Solo)
THE BEACH BOYS: Surfin‘ USA
ELVIS: Heartbreak Hotel
STONES: Honky Tonk Women (mit Bluesharp-Solo)
U 2: Vertigo (BEAT des neuen Jahrtausends)
GENE VINCENT: Be Bop A Lula (da fuhren die US-Fans drauf ab!)
BEATLES: A Hard Day’s Night
ROLLING STONES: Satisfaction
LENNY KRAVITZ: Are You Gonna Go My Way
TOM PETTY: Free Falling (einziger sanfter CD-Song, eine Perle)
T. REX: The Children Of The Revolution (Der Beat der 70er!)
GREEN DAY: American Idiot
KINKS: All Day And All Of The Night
CREEDANCE CLEARWATER REVIVAL: Fortunate Son
THE WHO: Won’t Get Fooled Again (Klasse: Gitarren-Intro!)
CHUCK BERRY: Johnny B. Goode

Eine große Rolle bei der Entstehung des BEAT!-Album spielte Tonmeister Peter Dümmler, der die Titel bei Merlin-Sound in Neuwied bearbeitete und mischte. Viele Stunden hat er mit Tino und Peter am neuen Album geschraubt: „Wir wollten nach unserem Studioalbum ‚Rock’n’Raw‘ von 2011 einfach das festhalten, was uns ausmacht: Eine coole Liveband, die den Beat feiert.“ Ein fettes Dankeschön geht auch an Christina Wiest (Die Designblende Neuwied), die sich um Layout und Grafikarbeiten kümmerte.
Aufrichtigen Dank richten die vier Musiker auch an die Sponsoren, die die Produktions- und GEMA-Kosten deutlich abgefedert haben: An erster Stelle nennen sie ihren „Lieblingsveranstalter Herbert Adler von EAGLE-EVENT“. Ferner finden sich im zwölfseitigen Booklet die Logos renommierter Unternehmen, wie Mann Energie Langenbach, die Sparda Bank Südwest, die Kirchener Rüdiger Brauer GmbH, Elektronikexperte EP Peter Kirchen und General Topics Deutschland Niederfischbach.

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