VR steht für feste Verwurzelung in der Region

Von am 28. Juni 2018

Vorstand und Aufsichtsrat v.l.: Jörg Padtberg (VR-Bank), Linda Reinsch, Roland Nöh, Heinz Schmidt, Andreas Fischbach, Alexander Leidig, Matthias Jung (VR-Bank)

Generalversammlung

Bank zieht eine positive Bilanz – Anteilseigner erhalten zwei Prozent Dividende

Niederfischbach/Freudenberg. Bei der Generalversammlung der Volks- und Raiffeisenbank (VR- Bank) Freudenberg-Niederfischbach eG zeigte sich einmal mehr, wie wichtig die Bank für die Region ist: Mit insgesamt 27 491,00 Euro hat das Geldinstitut heimische Kindergärten, Schulen und Vereine im vergangenen Jahr unterstützt. Zudem wurden Steuern von 360 000 Euro geleistet. Eine durchweg positive Bilanz konnte gezogen werden.

Vorstandsmitglied Matthias Jung berichtete von positiven Bilanz- und Ertragszahlen, die zur Festigung der Marktposition der VR-Bank beigetragen haben. Besonders stolz war Vorstandsmitglied Jörg Padtberg, dass unter den 55 Mitarbeitern der Bank aktuell drei Auszubildende sind. Er hob die regionale Verankerung seines Hauses hervor: „Die Kreditvergabe, die wir tätigen, die Löhne und Gehälter und die Steuern fließen alle in die Wirtschaftsleistung dieser Region, in der wir verwurzelt sind.“ Dazu komme die Unterstützung als Partner von Vereinen, Schulen und weiteren Einrichtungen.

Möglich ist das alles unter anderem durch ein weiterhin erfolgreiches Kundengeschäft, hieß es. Das betreute Kundenkreditvolumen beträgt rund 166,8 Millionen Euro. „Damit sind wir ein Motor der heimischen Wirtschaft“, sagte Vorstandsmitglied Matthias Jung. Bei den Einlagen verzeichnete die Bank ein Wachstum. Trotz Niedrigzinsphase war das Institut bei Privatpersonen und mittelständischen Unternehmern weiterhin als sicherer Verwalter von Vermögenswerten gefragt.

Doch auch weitere Anlageformen nahmen zu. So stiegen die verwalteten Guthaben auf dem Wertpapiermarkt und den genossenschaftlichen Partnerinstituten wie der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V-Versicherung um 16 Prozent. Insgesamt ergibt sich ein betreutes Kundenanlagevolumen von 225,4 Millionen Euro. Dennoch bleiben die Zeiten für die Bank herausfordernd: Niedrigzinsniveau, Regulatorik, Digitalisierung und demografischer Wandel wurden hier als Faktoren benannt. Der Jahresüberschuss in Höhe von rund 355 000 Euro lag knapp unterhalb des Vorjahresniveaus. Die 5587 Anteilseigner – unter ihnen 316 neue Mitglieder – erhalten als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von zwei Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile.

Mit dieser soliden Ausstattung fühlt sich die Bank gut gerüstet für die Anforderungen des Gesetzgebers und die Herausforderungen des Marktes. Die Mitglieder zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden. Einig waren sie sich auch bei den Wahlen zum Aufsichtsrat: Linda Reinsch und Roland Nöh wurden für drei weitere Jahre in das Aufsichtsgremium der Vols- und Raiffeisenbank gewählt. Vorstand und Aufsichtsrat wurden für das Geschäftsjahr 2017 entlastet.

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