Neunkirchener Künstler Ingo Schultze-Schnabl präsentiert seine Arbeiten in Niederfischbach

Von am 5. November 2015
Vernissage im Fotostudio Kinkel. Ingo Schultze-Schnabl, Ortsbürgermeister Matthias Otterbach und Friedhelm Kinkel freuen sich über die vielen Gäste. (v.l.)

Vernissage im Fotostudio Kinkel. Künstler Ingo Schultze-Schnabl, Ortsbürgermeister Matthias Otterbach und Friedhelm Kinkel freuen sich über die vielen Gäste. (v.l.)

Noch 14 Tage bei Foto Kinkel zu sehen – Ausgestellte Kunstwerke entstanden mit dem iPad

Am gestrigen Mittwoch eröffnete der in Hilchenbach geborene Künstler Ingo Schultze-Schnabl in den Räumlichkeiten des Fotostudio Kinkel [Rothenbergstraße, Niederfischbach] eine Ausstellung seiner neuesten mehrteiligen Kunstwerke. Die mehrteilige Bildform ist nicht nur sein Erkennungsmerkmal, sondern vielmehr sein Werkzeug, mit der er Bildmotive entwickelt.

Manchmal sind diese frei erfunden. Auf den Bildflächen entstehen ein Gefüge aus Linien und Formen, die zu einer Motivsituation werden. Sie stellen oft einfache Alltagssituationen dar und haben nicht vor, wichtige Inhalte zu vermitteln. Der Kern seiner Tätigkeit besteht darin zu erproben, was Auge und Gehirn in Bewegung setzt, Vorstellung weckt und darüber hinaus gestalterisch spannend erscheint. Manche Bilder sind aber durch konkretes Sehen und Erleben ausgelöst. Seine Werke haben Lücken. Eine Leere, die der Betrachter füllen oder zusammenfügen muss. Erst dann weicht die Irritation der Erkenntnis und das Gesamtbild erscheint. Schultze-Schnabl lotet die Möglichkeiten der Zwischenräume immer wieder neu aus. Wieviel Fläche kann ich entbehren und trotzdem erkennbar bleiben. Welche Farbkombinationen halten die Lücke aus, können sich neu verbinden?

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Kunst machen hat oft zwei Seiten: Die eine ist stärker bestimmt vom Verstand, dem Analysieren und Konstruieren. Geduld, Konsequenz und ähnliche Faktoren werden wichtig. Die andere ist mehr spielerisch: Probieren, zulassen, begleiten, sich leiten lassen, sanftes Steuern.

In den vorgestellten Arbeiten im Fotoatelier Kinkel findet sich sein Hang zur Technik wieder. Das iPad als Mittel für Organisation und Kommunikation war schon im Haus, und mit ihm eigentlich auch die Möglichkeit von Bildbearbeitung und Computergrafik.

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Zuerst hat er es aber nicht ernst genommen. Am PC arbeitete Ingo Schultze-Schnabl schon seit Jahren damit. Die künstlerischen Ergebnisse fand er aber nicht sehr reizvoll. Dann hörte er von David Hockneys Arbeiten mit dem iPad, ein Künstler, dessen Arbeiten er schon lange kannte und sehr schätzte. Das weckte sein Interesse.

Ein kleines, kostenloses Programm mit sehr einfachen  Möglichkeiten fiel ihm positiv auf. Es versuchte nicht, mit unzureichenden Mitteln Ölgemälde auf Leinwand zu zaubern. Im Gegenteil: Es hatte die Anmutung einer Direktheit erzeugen zu wollen, ohne gleichzeitig die visuelle Glattheit und Künstlichkeit der Farben im Computerdesign zu leugnen.

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Dieses Spannungsverhältnis interessierte Schultze-Schnabl und er stellte sich die Frage, ob das Werkzeug so genutzt werden kann, dass neue, reizvolle Bilder entstehen können. Erste Versuche waren noch nicht so wie angedacht, aber mit der Zeit gingen die Ergebnisse doch mehr in Richtung gelungen.

Ein entspannter Urlaub mit viel Zeit auf der Couch ergab am Jahresende den Anfang der vorgestellten Arbeiten. Aus der Ungezwungenheit des spielenden Kindes heraus fand sich in Zeichnungen, die bewusst sehr klein und skizzenhaft angelegt waren, eine noch andere Bildsprache. In ihrer scheinbaren Unbeholfenheit und fröhliche Farbigkeit erinnern sie einerseits an die Grafiken, die uns im Internet und bei Computergrafiken in Werbung und Design in Scharen überfallen, aber anderseits sind sie dafür nicht schick genug. Sie sind klobig, ihre Motive passen weniger zum schicken Design, sondern sie thematisieren oft den trivialen Alltag: die Teetasse auf dem Tisch, die üblichen Blumentöpfe auf der Fensterbank, der Blick auf städtische Häuser in ihrer vertrauten Beliebigkeit. Und doch gibt ihnen das Hinschauen ihren Wert und zeigt den Respekt vor eben dem Alltag, der unser aller Leben im Wesentlichen bestimmt. Also doch eine „Message“?

Ausstellungen / Exhibitions (Auswahl / Excerpt)

2015  Städtische Galerie Haus Seel, Siegen (GA)
2014  Atelier, Neunkirchen (E)
2014  Galerie Fischer, Dortmund (E) hier
2013  Siegerlandmuseum, Oberes Schloss, Siegen (E) hier
2012  IHK-Galerie, Siegen (E) hier

Publikationen / Publications (Auswahl / Excerpt)

2014  In: Bundesverband Bildender Künstler (BBK): Inventionen, Dortmund
2013  Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstler (Hg.): “dazwischen sehen”, Siegen
2013  In: Industrie- und Handelskammer Siegen:  50 im Dialog, Siegen, S. 90 – 91
2010  “GrundStücksBesichtigung”, Hilchenbach-Grund

Info / Kontakt

Ingo Schultze-Schnabl
Waldstraße 16
D – 57290 Neunkirchen
Germany

Fon: +49-2735-60371
Fax: +49-2735-659634

www.schultze-schnabl.de

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