Aktuell

Sehenswürdigkeiten

Siegerländer Dom

Die katholische Pfarrkirche „St. Mauritius und Gefährten“ ist die einzige Kirche im Landkreis Altenkirchen, die vier Türme hat, was ihre stolze Größe noch eindrucksvoller unterstreicht. Die neuromanische Basilika wurde von 1897 bis 1898 erbaut und von 1956 bis 1958 das erste Mal renoviert.1986 bis 1990 fand eine weitere, umfangreiche Innenrenovierung statt.

Besonders sehenswert ist das Bodenmosaik im Mittelgang des Kirchenschiffes, entworfen vom Kölner Künstler Professor Heiermann.

Das Mosaik zeigt „Die Wurzel Jesse“ mit sechs Medaillons jüdischer Könige, der Vorfahren Christi. Aufgrund ihrer stattlichen Größe wird die Kirche von den Niederfischbachern und auch in der ganzen Umgebung nur „Siegerländer Dom“ genannt.

Der „Siegerländer Dom“ in Niederfischbach.

Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche, direkt am Marktplatz gelegen, war das ursprüngliche Gotteshaus im Kirchspiel Niederfischbach. Erbaut 1820-22 in klassizistischem Stil und bis 1898 von der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde simultan genutzt. Nach über 300 Jahren wurde das Simultaneum durch einen Vertrag zur beiderseitigen Zufriedenheit gelöst. Auf das hohe Alter des wehrturmartigen Kirchturms (rund 900 Jahre) weist das innen im unteren Teil sichtbare Fischgrätenmuster (Opusspicatum) des Mauerwerks hin.

Die 2008 sanierten eindrucksvollen Farbfenster aus den 60er Jahren stammen von dem renommierten Künstler Erhard Jakobus Klonk aus Marburg. Die Kirche wurde im Laufe ihrer wechselhaften Geschichte mehrmals renoviert und erweitert. Das historische Uhrwerk aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert, das lange Zeit unbeachtet auf dem Kirchenspeicher stand, ist seit dem 17. Februar 2007 im Kirchenraum der Ev. Kirche in Niederfischbach aufgebaut und kann besichtigt, sowie in seiner ursprünglichen Funktionsweise zum Teil auch vorgeführt werden.

Die evangelische Kirche am Marktplatz in Niederfischbach.

Der Brunnenmann am Marktplatz

Viele Fremde wundern sich über die am Marktplatz stehende Bronzefigur, welche ihnen mit ausgestreckter Hand ein Geldstück entgegen hält. Damit nicht genug, unter dem linken Arm trägt er ein mit Talern gefülltes Füllhorn, aus dem die Geldstücke heraus quellen und sich über den Boden ergießen.

Die Figur stellt einen Bergmann dar, so wie es hunderte von Bergleuten in der Vergangenheit in unserer Heimat gab. Sie wurde von der Harbacher Künstlerin Marlies Hof 1991 geschaffen und den Niederfischbacher Bürgern von der Aktionsgemeinschaft gestiftet. Viele Passanten hoffen, dass der Reichtum und das Glück, welches der Fischbacher-Silbertaler symbolisiert, auch auf sie über geht und berühren den Taler den der Bergmann in der Hand hält.

Dieser eine Taler ist mittlerweile der glänzendste Teil der gesamten Figur.

Brunnenmann am Marktplatz in Niederfischbach

Tierpark Niederfischbach

Bereits 1957 wurde der Vorgänger des Vereins Tierpark Niederfischbach e.V. mit der Bezeichnung „Natur und Heim, Abteilung Freunde der Kesselbach e.V. Niederfischbach“ gegründet. Der Verein ist eine Interessengemeinschaft von Tierfreunden. Der Tierpark ist seit mehr als einem halben Jahrhundert über die Grenzen des Asdorftals hinaus bei Alt und Jung bekannt und sehr beliebt. Die Leitung des Tierparks erfolgt durch einen gewählten Vorstand. Unterstützt wird die Arbeit des Vorstandes durch zahlreiche freiwillige Mitarbeiter, ohne deren Hilfe der Tierpark nicht existieren könnte. Darüber hinaus beschäftigt der Tierpark zwei hauptamtliche Tierpfleger, die wiederum von freiwilligen Helfern und der Jugendgruppe unterstützt werden. Hier gibt es mehr Infos…

Tüschebachsweiher

Eine der kleinsten Talsperren der Welt! Eingebettet im Mittelgebirge, ruhig und fast schon einsam gelegen, verspricht der Tüschebachsweiher Erholung pur!

Er ist ein beliebtes Ausflugsziel in Niederfischbach. Der Tüschebach ist ein Zufluss des Winnersbaches, der seinerseits in den Asdorfer Bach mündete, und hier zu einem circa 3,5 Hektar großen Weiher angestaut wurde. Der Weiher ist nicht nur zum Angeln sondern auch zum Tretbootfahren bestens geeignet. Nach einer Tretbootstour kann man sich sofort im angrenzenden Restaurant „Haus Tüschebach“ stärken. Der 3,5ha große Tüschebachsweiher gehört dem Kreisfischerverein Siegen.

Wintervergnügen auf dem Tüschebachsweiher

Fachwerkhäuser Donzenbach

Sehenswert sind auch die alten Fachwerkhäuser in der Donzenbachstraße, die von ihren Besitzern mit viel Mühe restauriert wurden.

Fachwerkhäuser in der Donzenbach

Fachwerkhaus Dietershagen

Sehr schönes Fachwerkhaus der Familie Dietershagen, direkt am Radweg neben dem neu erbauten Penny-Markt gelegen.

Fachwerkhaus Dietershagen mit sehr schönen Bauerngarten

Kleine Kapelle

Die kleine Kapelle in der Langenmarkstraße wurde von Anwohnern der Straße gebaut.

Die kleine Kapelle in der Langenmarkstraße

Eisenbahnmuseum


Das Eisenbahnmuseum Niederfischbach befindet sich zurzeit noch im Aufbau. Geplant ist die Geschichte der Asdorftalbahn darzustellen. Für weitere Informationen zum Museum steht Herr Dietrich Kleusberg zur Verfügung, Tel.: 02734/5758130 oder 02734/60368.