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Landmaschinenkonzern Claas besucht

Von am 31. Januar 2017

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Eine Fahrt mit Superlativen unternahmen am Samstag 50 Männer aus dem Ev. Kirchenkreis Altenkirchen. Ziel war der Landmaschinenkonzern Claas im ostwestfälischen Harsewinkel, der als weltweite Nummer vier der Landmaschinenhersteller gilt und in der Produktion von Mähdreschern Marktführer in Europa ist.

Eingeladen zu dieser Exkursion hatten der Kreissynodalbeauftragte für die Männerarbeit, Thorsten Bienemann, und die Kirchengemeinden der Region Kirchen-Betzdorf-Freusburg-Niederfischbach. In der Führung durch die Produktion erwarteten die Männer dann in der Tat Superlativen. Denn das 1913 gegründete Unternehmen gehört zu den Markt- und Technologieführern in der Erntetechnik. Mehr als 3,5 Milliarden Euro setzten die rund 10.000 Mitarbeitern des Unternehmens im Geschäftsjahr 2015 mit Mähdreschern, Traktoren, Mähwerken, Heuwendern, Ballenpressen und Ladewagen um. Eine der modernsten und größten Lackieranlagen der Welt sowie mehr als 6.000 Patente festigen Claas Anspruch auf die Weltmarktführerschaft gleich in mehreren Bereichen. Mit der Führung durch den Leiter Projekteinkauf kamen die Männer der Produktion an diesem Samstag ganz besonders nah. Bis an einzelne Arbeitsplätze und Fertigungsschritte wurde man herangeführt und konnte sich so ein Bild vom hohen Entwicklungsstand machen. Mehr als 3 Kilometer legte man dabei zurück. Im Anschluss bestand im Claas Technopark dann die Möglichkeit, die fertigen Mähdrescher und Traktoren aus der Nähe zu betrachten und auch einmal Platz im Führerstand zu nehmen. Gleich im Anschluss an die Führung ging es dann weiter nach Münster, wo bei frühlingshaften Temperaturen Zeit zur freien Verfügung blieb. Die Männer nutzten die Gelegenheit, um sich den Dom anzusehen, das Rathaus des Westfälischen Friedens oder zu einem gemeinsamen Essen. Am Nachmittag trat man dann, wie immer begleitet von einer Andacht und geistlichen Impulsen, die Heimreise in den Westerwald an.