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Marvin Otterbach testet Rennwagen der Mitjet Serie

Von am 29. Oktober 2016
Marvin Otterbach testet Rennwagen der Mitjet Serie in Hockenheim

Marvin Otterbach testet Rennwagen der Mitjet Serie in Hockenheim

Motorsport

Auch Porsche Carrera getestet

Vor einigen Wochen hatte Marvin Otterbach die Möglichkeit, einen der neuen Rennwagen der Mitjet Serie in Hockenheim zu testen. Diese Serie findet bereits in Italien und Frankreich großen Anklang. Für die nächste Saison versucht man auch in Deutschland Fuß zu fassen. Die Fahrzeuge haben allesamt ein Einheitsfahrgestell mit Sicherheitszelle. Der Motor kommt von Renault und leistet 230 PS bei einem Gesamtgewicht von nur ca. 700 kg. Als Silhouette dient eine GFK-Karosserie, die Fahrzeugen von Audi, BMW usw. nachempfunden sind. Eines dieser neuen Fahrzeuge konnte Marvin nun testen.

Unter schwierigen Bedingungen, es regnete stark, drehte er seine ersten Runden. Aufgrund des geringen Gewichtes auf der Hinterachse hatte er immer wieder durchdrehende Räder und es war schwierig das Sportgerät auf der Strecke zu halten. Aber mit Fahrgefühl und Routine gelang es ihm den Rennwagen wieder unbeschadet in die Box zu bringen. Toller Tag, tolles Auto war Marvins Fazit am Ende des Tages. Zu sehen sind Onboardaufnahmen auf YouTube und auf Marvins Facebookseite.

Ein weiteres Highlight hatte der junge Niederfischbacher bereits eine Woche später. Nach einer Doppelveranstaltung im BMW 318ti cup in der Motorsportarena Oschersleben am Samstag und Sonntag, reiste man montags wieder nach Hockenheim. Dorthin hatte der Porsche Carrera Cup Deutschland geladen, um jungen Talenten die Möglichkeit zu geben die dort benutzten Fahrzeuge kennenzulernen. Auch hier war Marvin wieder mit dabei. Er durfte ein Fahrzeug vom Team 75 Bernhard fahren, auf dem tags zuvor noch Matteo Cairoli erfolgreich um Meisterschaftspunkte gefahren war.

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Marvin Otterbach vor „seinem“ Porsche Carrera. Ein Fahrzeug vom Team 75 Bernhard.

Nach Begrüßung und Frühstück in der Porsche Hospitality konnte sich Marvin ein Bild von der Arbeitsweise in einer Porschebox machen. Experten wie Sascha Maaßen und Mike Rockefeller standen Rede und Antwort. Nach der Mittagspause drehte der Porsche Werksfahrer Nick Tandy einige Runden mit dem neuen Fahrzeug, welches im nächsten Jahr im Cup gefahren wird. Danach galt es auch für Marvin Platz zu nehmen im Fahrzeug mit der Startnummer 17, ein Porsche mit 460 PS und keinerlei Fahrhilfen wie ABS, Bremskraftverstärker usw. Nach einer Einweisung durch den Ingenieur Daniel Pfeiffer, durfte Marvin das erste Mal auf die Strecke, um sich an die Fahreigenschaften des Boliden zu gewöhnen. Dieses gelang recht Mühelos und auch die Rundenzeiten wurden immer besser. Zurück in der Box gab es eine ausführliche Analyse, durch den Renningenieur, und einige Tipps was noch zu verbessern wäre. Dann ging es wieder zurück auf die Strecke um das soeben gehörte in die Praxis umzusetzen. Marvin fuhr auch hier wieder eine saubere Linie und konnte sich nochmals verbessern. Von Seiten der Teamleitung war man sehr zufrieden mit der Leistung und könnte sich sogar einen Einsatz im nächsten Jahr vorstellen, so Teamchef Rüdiger Bernhard. Auf die Frage, ob es Marvin gefallen habe, antwortete dieser: „Heute Nacht werde ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht einschlafen.“ und weiter: „Eine tolle Erfahrung und ein wichtiger Schritt in meiner Rennfahrerlaufbahn mit einem Dank an die Sponsoren“, waren seine abschließenden Worte.