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Straßensanierung – schön wär’s

Von am 8. August 2016
Vor dem Flickenteppich Siegener Straße stehen (v. l.): MdL Michael Wäschenbach, Dominik Schuh, Matthias Otterbach, Clemens Melles und Maik Köhler

Vor dem Flickenteppich Siegener Straße stehen (v. l.): MdL Michael Wäschenbach, Dominik Schuh, Matthias Otterbach, Clemens Melles und Maik Köhler.

Niederfischbach. In Niederfischbach kämpft der gemeine Autofahrer seit Jahren mit seinem Lenkrad und seinen Nerven, wenn er auf den Buckelpisten des Orts unterwegs ist. Dabei steht man in Bezug auf die viel gescholtene Ortsdurchfahrt, die Konrad-Adenauer-Straße (K93) und den Hüttseifer Weg (K90) zumindest in Kontakt mit dem Kreis und versucht gemeinsam mit Landrat Michael Lieber eine Sanierung der beiden Kreisstraßen auf den Weg zu bringen. Der Zustand der Siegener Straße (L 282) führt allerdings nur noch zu vollkommenem Unverständnis. Seit dem Bau der Landesstraße Ende der 60er Jahre hat sich hier nicht viel getan. So machte sich die Niederfischbacher CDU gemeinsam mit MdL Michael Wäschenbach und dem Mudersbacher Ortsbürgermeister Maik Köhler ein Bild vom derzeitigen Zustand. Die Straße ähnelt einem Flickenteppich, einige Bereiche sind stark abgesackt, der Straßenbelag ist vielerorts aufgebrochen und löchrig. Bei Regen sammelt sich das Wasser in den Becken und sorgt für eine Dusche der Passanten durch vorbeifahrende Pkw. Die Ortsgemeinde hat in den vergangenen Jahren immer wieder den Zustand bemängelt, doch getan hat sich bisher nichts. Einhellige Zustimmung erhielt Matthias Otterbach für die Bemerkung: „Die Siegener Straße und die K 93 im Bereich Fischbacherhütte/Eicherhof  gehören zu den „Top 10“ der schlechtesten Straßen im Land bzw. Kreis.“ „Zumindest auf dem Papier ist der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Dietz zuständig für die Planung der Kreis- und Landesstraßen. Bürger und Ratsmitglieder dürfen gespannt sein, ob sich zeitnah tatsächlich auch jemand zuständig fühlt“, so Dominik Schuh.