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Haus Mutter Teresa: Qualitätstest gegen multiresistente Erreger

Von am 30. März 2015

Gegen-Multiresistente-Keime

Bislang haben sich Kliniken hinsichtlich der Einhaltung von Hygienestandards überprüfen lassen. Seit diesem Jahr können sich auch Senioreneinrichtungen diesem Qualitätstest unterziehen. Haus Mutter Teresa gehört zu den sechs ersten Einrichtungen in Rheinland-Pfalz, die den Anforderungen des sog. ‎MRE‬-Netzwerks entsprechen. Dessen Ziel ist es, den wachsenden Problemen mit ‪multiresistenten‬ ‪Erregern‬ (MRE) entgegenzutreten.

„Zu einer erfolgreichen Vorbeugung gehört ein hohes Maß an ‪Hygiene‬. Es muss sichergestellt werden, dass eventuell vorhandene Keime nicht auf andere Bewohner übertragen werden“, erläutert Ingrid Appelkamp, Heimleiterin von Haus Mutter Teresa in Niederfischbach. „Hygiene ist dabei ein Gemeinschaftsprojekt aller Mitarbeiter. Die bedrohliche Zunahme der multiresistenten Erreger in den letzten Jahren in Deutschland, war das ausschlaggebende Kriterium für die Etablierung des hohen Hygienestandards in Haus Mutter Teresa.“

In der Einrichtung des GSS Gesundheits-Services Siegen, einer Tochtergesellschaft des St. Marien-Krankenhauses Siegen, greift seit vielen Jahren ein engmaschiges Hygienekonzept, das das Wohlergehen der Bewohner im Blick hat. „Ein sehr hoher Qualitätsstandard ist für unsere Einrichtungen auch im Bereich der Hygiene eine Selbstverständlichkeit“, so Willi Ax, Direktor des GSS Gesundheits-Services Siegen. Nur so könne gegen Keime wie MRSA erfolgreich vorgegangen werden.

Eine große Vorbereitung für die Zertifizierung bedurfte es nicht: Durchdringungsgrad der Unterweisungen, Einsatz von Desinfektionsmitteln, Hygienepläne und Verfahrensanweisungen wurden bereits in der Vergangenheit nach den hohen Vorgaben durchgeführt, so dass es man sich bereits bei der Anmeldung sicher war, dieses Verfahren erfolgreich zu durchlaufen. „Ein großer Dank gilt der Hygienebeauftragten Christine Walter-Mathias und Claudia Bommer sowie allen, die das Thema ‚Hygiene‘ zu Ihrem Thema gemacht haben“, so Appelkamp abschließend.

Quelle: GSS (Gesundheits-Services Siegen)

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