Kameradschaft kennt keine Altersgrenzen

Von am 9. September 2014

Treffen der Alterskameraden
Hubert Löcherbach war mit seinen 90 Jahren der betagteste Feuerwehrkamerad.

Beim Treffen der Alterskameraden der Verbandsgemeindewehr Kirchen vor einem Jahr hatte Dietmar Urrigshardt erstmals mitgeteilt, dass er als Wehrleiter ausscheide und Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) werden würde. Am Samstag, genau ein Jahr später, trafen sich die Alterskameraden wieder – und natürlich beglückwünschten die altgedienten Wehrleute auch den erst zwei Tage zuvor ernannten KFI aus ihren eigenen Reihen.

Zu dem Treffen im Bürgerhaus begrüßten Ulrich Pfeil, Wehrführer des ausrichtenden Löschzugs Niederfischbach, und Wehrleiter Christian Baldus, die Teilnehmer. Auch Baldus’ Stellvertreter Thomas Wickler und Ralf Rötter machten den Alterskameraden die Aufwartung. Neben den personellen Veränderungen informierte Baldus über die Einführung des Digitalfunks: Die digitale Alarmierung werde sich noch einige Zeit hinziehen. Mit der Neuanschaffung des Tanklöschfahrzeugs TLF 3000 mit 200 Liter Schaummittel an Bord sei man im Wildenburger Land gut aufgestellt.

Seit dem Treffen 2013 habe die Wehr ein eher ruhiges Jahr gehabt, konstatierte Baldus. Er nannte die Einsätze nach der Kollision eines Regionalzugs mit einem Sattelschlepper am Bahnübergang Mudersbach und beim Brand von Haus Tüschebach. Er erwähnte, dass in diesem Jahr noch Wahlen von Wehrführern in den Gerätehäusern in Niederfischbach, Friesenhagen und Freusburg anstünden.

Die gute Resonanz auf das Treffen wertete Bürgermeister Jens Stötzel als ein Zeichen dafür, dass Wehrleute über den aktiven Dienst kameradschaftlich mit der Wehr verbunden sind. Er motivierte, dies zu hegen und zu pflegen. Die Alterskameraden würden stets mit anpacken, wo es etwas zu tun gebe. In seinem Grußwort griff Ortsbürgermeister Matthias Otterbach die Prognosen für die sich zunehmend rasanter entwickelnde Lebenswelt auf: „Ihr habt ein Leben lang aktiv mitgemacht, macht weiter, nehmt andere mit, trotz der rasanten Entwicklung.“

Bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen stand die Begegnung und der Austausch im Mittelpunkt. Als Rahmenprogramm hatte der Löschzug die Besichtigung der Firma Würth organisiert. Bei Gegrilltem klang der Tag aus.

Quelle/Foto: Siegener Zeitung

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