Atemschutzausbildung der Feuerwehren in Niederfischbach

Von am 31. Oktober 2013

In Niederfischbach fand eine Ausbildung für die Atemschutzgeräteträger des Ausrückebereichs Asdorftal/Wildenburger Land (Niederfischbach, Harbach, Friesenhagen) im ehem. Gemeindebüro Niederfischbach statt. Das nicht mehr benutzte und somit leerstehende Gebäude stellte ideale Voraussetzungen für eine realitätsnahe Ausbildung der Einsatzkräfte.

Ein angenommener Brand mit mehreren vermissten Personen (Dummys) wurde als Ausgangslage angenommen. Mehrere Trupps (3 parallel) der Feuerwehr mit schwerem Atemschutz mussten das Gebäude nach den Vermissten durchsuchen und den „Brand“ bekämpfen. Die Kameraden der Feuerwehr Niederfischbach kümmerten sich um die Ausarbeitung und Organisation der Übung. Verschiedene Aufgaben sollten durch die Einsatzkräfte erlernt und erfüllt werden, darunter zählten:

– Menschenrettung
– Türöffnung / Türkennzeichnung
– Absuchen von Räumen
– Zusammenarbeit mit Kameraden aus anderen Einheiten
– Umgang mit dem neu eingeführten Digitalfunk

Für den Atemschutzeinsatz ist das regelmäßige Üben unabdingbar. Die Teilnehmer sollten während der Übung Erfahrungen sammeln um im Einsatz sicherer zu sein. Unter anderem wurde von den Übungsleitern besonderer Wert auf die Zusammensetzung der Trupps gelegt, gezielt wurden Trupps mit Kameraden der unterschiedlichen Einheiten zusammen eingesetzt. Denn gerade während eines Einsatzes am Tag müssen die Kameraden auch mit „fremden“ Einsatzkräften in den Einsatz gehen. Diese Übung soll den evtl. Einsatz in Zukunft erleichtern und einfacher machen.

Durch eine Wärmebildkamera war es den Übungsleistern möglich, das Geschehen im Gebäude trotz schlechter Sichtverhältnisse genau zu beobachten.

Ebenso wurde Wert auf den Umgang mit Digitalfunk gelegt, die Einsatzkräfte sollten und während der Übung weitere praktische Erfahrungen für den evtl. Realeinsatz sammeln können. Eine Kommunikation mit dem Einsatzleiter bzw. der Atemschutzüberwachung können im Brandfall für Atemschutzgeräteträger lebenswichtig sein.

Mit Hilfe einer Wärmebildkamera hatten die Übungsleiter auch in dem Gebäude mit null Sicht die Möglichkeit, die Trupps zu beobachten, evtl. Fehler aufzudecken und Vorgehensweisen zu verbessern. Alle an der Übung beteiligten sind sich einig, dass es eine lehrreiche Übung war und das Erlernte für den Realeinsatz umgesetzt werden kann. Nach einer kurzen Abschlussbesprechung mit einem kleinen Imbiss traten alle Kameraden geschafft und gesund den Heimweg in ihre Feuerwehrhäuser an. Besonderer Dank gilt dem Besitzer des Gebäudes, der uns die Nutzung ermöglichtete, ebenso stellte der DRK Ortsverein Niederfischbach während der gesamten Übung einen Rettungswagen zur Sicherung der Einsatzkräfte ab.

Weitere Informationen/Bilder finden Sie auch auf unserer Homepage oder Facebookseite.

Quelle: Feuerwehr Niederfischbach

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