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Auge in Auge mit einem Tiger

Von am 19. April 2013

Einer Raubkatze in die Augen blicken – das ist derzeit im Krankenhaus Bethesda Freudenberg möglich. Denn die Malerin Silke Mockenhaupt aus Niederfischbach stellt dort bis September rund 50 ihrer Werke aus. Zu sehen sind neben detailgetreuen Kreidezeichnungen auch abstrakte Acryl-Gemälde. Die Motive reichen von Tieren wie Tiger, Wespe und Pferd bis hin zu Stillleben und Portraits. „Deshalb habe ich der Ausstellung den Titel ‚Vielfalt’ gegeben“, erklärt Mockenhaupt, die hauptberuflich als Bankkauffrau tätig ist. „Das Malen ist ein Ausgleich zum oftmals stressigen Alltag.“

Sie verabschiede sich dann in eine andere Welt, in der nur Farben und Formen existieren. Dennoch vergleicht Mockenhaupt ihre Werke mit ihrem Leben: „Die detailgetreuen Bilder verbinde ich mit den klaren Zahlen aus meinem Beruf, die abstrakten stehen für das Bauchgefühl.“ Um Ideen für neue Bilder zu bekommen, beobachtet Mockenhaupt ihre Umgebung. „Besonders inspirieren mich Augen, sie spiegeln die Seele des Menschen wider.“ Mit der Malerei begonnen hat die Künstlerin schon während ihrer Schulzeit. Nach ihrer Banklehre malte sie jedoch seltener. Vor zehn Jahren entdeckte sie ihr Hobby neu, als sie ein Bühnenbild für eine Karnevalssitzung gestaltete.

„Für die Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Krankenhauses Bethesda bedeuten die Bilder eine Abwechslung im Klinikalltag“, sagte Gaby Wertebach während der Vernissage. Die Mitarbeiterin des Krankenhauses organisierte die Ausstellung. Für die musikalische Untermalung der Eröffnung sorgte der Frauenchor Feinklang aus Freudenberg. Für Interessierte ist die Ausstellung bis September täglich während der Besuchszeiten in den Stationen 1 und 2 zugänglich.

Malerin Silke Mockenhaupt (re.) aus Niederfischbach stellt im Krankenhaus Bethesda Freudenberg rund 50 ihrer Werke aus. Gaby Wertebach (li.) organisierte die Ausstellung.

Weitere Bilder der Vernissage finden Sie auf der niederfischbach.de Facebook-Fanpage!

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