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Vier neue Fahrzeuge für den Fall der Fälle

Von am 11. April 2013

Stolz präsentierten sich Landrat Michael Lieber (2. von links), DRK-Kreisgeschäftsführer Alfons Lang (links) sowie weitere Vertreter des Kreises und der DRK-Ortsvereine Altenkirchen, Flammersfeld, Wissen und Niederfischbach vor den vier neuen Fahrzeugen der Katastrophenschutzflotte. Foto: Sonja Roos

Kreis übergibt Katastrophenschutzwagen an das DRK – Freude über Landesmittel

Kreisgebiet. Von einem „ganz großen Coup“ sprach Landrat Michael Lieber bei der Übergabe der vier neuen Katastrophenschutzfahrzeuge an das DRK. Aufgrund leerer Kassen hat nämlich das Land Rheinland-Pfalz das Beschaffungsprogramm, bei dem es bis zu 40 Prozent Zuschuss gab (siehe Auslagerung) auf Eis gelegt. Weil Kreis und DRK aber schnell reagierten, kamen die Altenkirchener noch in den Genuss der vollen Förderung. Neben den 40 Prozent Landesmitteln (548 000 Euro), steuerte der Kreis noch 25 Prozent der Anschaffungskosten dazu (150 000 Euro), der DRK-Kreisverband und die Ortsverbände stemmen den Rest (118 000 Euro).

Erik Hölper von der DRK-Kreisgeschäftsstelle lobte den Zuschuss des Kreises, der nicht üblich sei und für den eigens ein Kreistagsbeschluss erfolgte, um das DRK mit den Wehren bei der finanziellen Ausstattung gleichzustellen. „Wir sind jetzt für den Katastrophenfall gut gerüstet, das bietet auch ein gutes Stück weit Sicherheit für die Bürger“, freute sich Lieber. Auch DRK-Kreisgeschäftsführer Alfons Lang war begeistert. „Ich weiß nicht, ob es im Land noch einen Verband gibt, der so viele Fahrzeuge hat wie wir.“ Vier Fahrzeuge hatte das DRK bereits 2009 und 2010 angeschafft, einen Einsatzleitwagen für den Kreisverband sowie drei Notfallkrankenwagen für die Ortsvereine Altenkirchen, Hamm und Wissen.

Die neuen Fahrzeuge gehen an die Ortsvereine Niederfischbach (Notfallkrankenwagen, 89 000 Euro), Wissen (Notfallkrankenwagen, 75 000 Euro), Horhausen (Mannschaftstransportwagen, 44 000 Euro) und Altenkirchen (Mannschaftstransportwagen, 44 000 Euro). Das Wissener Fahrzeug verfügt sogar als einziges im Kreis über Allradantrieb. Insgesamt investierte der Kreis in den vergangenen vier Jahren 550 000 Euro in den Katastrophenschutz.

 

Quelle/Autor:
Sonja Roos RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag,
11. April 2013, Seite 18

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